Texte für jeden Anlass!
Ob Kündigung, Kondolenz oder Krönungsfeier:
Herr Konrad findet die richtigen Worte.
Als Ghostwriter verfasst Herr Konrad -Klarname: Philipp Marth- vom Schüttelreim bis zum pseudo-wissenschaftlich
aufbereiteten Vortrag, Prosa und Lyrik zu jedem denkbaren Thema.
Zahlreiche Pop-Klassiker hat er in den letzten Jahren bereits bearbeitet, die, mit neuen Texten versehen, in verschiedenen Show-Produktionen und von
verschiedenen Interpreten präsentiert, ihr Comeback feierten.
So wird das "Satisfaction" der Rolling Stones zum Klagelied eines Pollenallergikers ("Heuschnupfen", Broadway-Varieté, CH, 2002),
Frank Sinatras "New York, New York" wird zur Begrüssungshymne einer gediegenen Dinnershow ("Niemals, niemals!", Wolke 7, Basel, 2008),
und der Hammer-Rap "Die da" der Fantastischen Vier mutiert zum Final-Song einer hochkarätigen Manager-Fortbildung zum Thema 'Erfolg'
("Immer wieder", Coop Schweiz u.a., Zürich, 2007).
Ein Beispiel um Beispiel?
Der Opener für "Clowns & Kalorien" von 2011:
SOMMERTRAUM
Text: Philipp Marth, nach der Musik zu "Ices, Winkles, Whelks and Crab"
Glacé, Eiskrem,
die beste Qualität,
jetzt zum Mitneh'm,
nachher ist's zu spät.
Ist das wahr, was hier passiert?
Ach was, ich denke ja wohl kaum,
nein, bei Clowns und Kalorien
ist alles nur ein Sommertraum.
Ciao, ich komm' aus Bella Roma und Romano ist mein Name,
hier wird man so genannt, wie die Stadt aus der man stammt.
Napoleon ist in Napoli gebor'n,
nur ich fühl' mich manchmal verlor'n:
Denn ich komm' leider aus Verona.
Als Bambino sagte Mama meinem Magen: "Wenn du knurrst
gibt es weder Brot noch Wurst,
komm, trink Wein gegen den Durst."
Ja, zu essen gab's nur wenig,
und seitdem träum' ich persönlich,
nur von Pizza, Pasta und von Panettone.
Wir sind drei kleine Italiener, sind charmant und elegant,
denn wir kommen aus dem Land,
das das Charisma erfand.
Wir haben schöne schwarze Haare,
braun ist uns're Augenfarbe,
allora: Der Traum von einem Manne.
Jeder hat so seinen Traum, seinen ganz privaten,
es gibt da viele Arten in verschied'nen Sparten.
Ein Traum von grossen Fahrten oder kleinem Garten,
darauf kannst du lang warten bei Clowns und Kalorien.
doch Schnitzel, Rotwein,
alles erste Wahl,
sehr zum Wohlsein,
unser Abendmahl
ist das Schönste was dir heut' passiert,
du musst es nur verdau'n.
Willkomm' bei Clowns und Kalorien,
bei uns im Sommertraum.
Vielleicht träumst du, du wärst ein grosser Maler,
vielleicht auch nur von einem Tag ohne Malheur,
der eine träumt von seiner Traumfrau,
der andere vom Hausbau,
ist das so kompliziert? Ich glaube nicht so sehr.
Vielleicht träumst du, dass du nicht immer zauderst,
vielleicht träumst du, du wärst ein Zauberer,
der eine träumt von Frieden auf der Welt,
der andere vom grossen Geld,
das Träumen ist nicht so schwer.
In einer Wanne voll mit Schaum
sitz' ich und ich hab den Traum,
dass ich ein Clownfisch im Stillen Ozean bin.
Um mich herum wird's nass und nasser,
ach, was soll's: das ist bloss Wasser,
so tauch' ich durch das weite Meer dahin.
meine Stimmung ist feuchtfröhlich
und ich fühl' mich wie ein König,
schwimm' dahin und fühle mich fast vogelfrei.
Knabber' hier ein Stück Koralle,
quatsch' mal da mit einer Qualle,
kommt ein Fisch vorbei, sag' ich ihm freundlich: Hai!
Jeder hier heut' abend
hat seinen Traum,
wenn wir sonst auch gar nichts haben,
bleibt ein Traum,
viel bunter als das Farbfernseh'n,
mitunter nicht ganz zu versteh'n.
Willkomm' bei uns im Sommertraum.
Eine Hose, die im Po nicht klemmt,
das wär mein Traum,
ein Tag mal nur im Unterhemd
wär mein Traum.
Wie lang geht doch ein Sommertag,
wie kurz die Röcke, sehr gewagt,
wir träumen uns'ren Sommertraum.
Zack, bumm, 'nen neuen Anzug an,
das wär mein Taum,
dass ich 'nen Kuchen backen kann,
wär mein Traum.
Mit dem Velo fahr ich durch die Nacht,
ich hab' mir das so ausgedacht,
ich fahr' damit von Traum zu Traum.
Ja, so ein Traum kann alles erlauben,
ihr müsst euch nur trau'n, das ist der Sinn von dem Lied.
ihr Männer und Frau'n, kommt lasst euch verzaubern,
ihr werdet stau'n, was hier alles geschieht.
Kleine Dummheiten, die Freude bereiten,
grosse Gefühle für Seele und Herz,
Seh'nswürdigkeiten von allen vier Seiten,
wacklige Stühle und manchmal ein Scherz.
Fein ist das Essen und lecker der Wein,
den Alltag vergessen, ja, so soll das sein.
Der Künstler wird Kellner, der Kellner zum Clown,
jongliert mit den Tellern und hilft dir beim kau'n.
Der Abend ist jung und die Bäuche sind leer,
das wird sich bald ändern bis hin zum Dessert.
die Lichter erstrahlen, die Küche läuft heiss,
was sie hier erwartet? Naja, wer weiss.
Willkomm' bei Clowns und Kalorien, bei uns zu uns'rem Sommertraum,
schön euch zu seh'n!
Willkomm' bei Clowns und Kalorien, bei uns zu uns'rem Sommertraum,
ach, wird das schön!
Liebe Leute,
es wird höchste Zeit,
es gibt heute
nichts bess'res weit und breit.
Ist das wahr, was hier passiert?
Ach was, ich denke ja wohl kaum,
nein, bei Clowns und Kalorien
ist alles nur ein Sommertraum.
